Teil 2: “7 Anzeichen, an denen du erkennst, dass dein Hormonhaushalt aus der Balance geraten ist.”

Teil 2: “7 Anzeichen, an denen du erkennst, dass dein Hormonhaushalt aus der Balance geraten ist.”

4. Chronischer Stress, Müdigkeit und Abgeschlagenheit


Wer kennt Stress heutzutage nicht? Job, Familie, Kinder, Haushalt, Freunde und Hobbies unter einen Hut zu bekommen ist nicht immer einfach. Die Zeit, die man für sich benötigt, um wieder „runterzukommen“ gönnt man sich oft einfach nicht. Das kann Folgen haben. Wenn du unter ständigem Stress bist, produzieren deine Nebennieren ununterbrochen Cortisol und kommen irgendwann an ihre Grenzen. Sie ermüdet und produziert immer weniger Cortisol, was sich daran bemerkbar macht, dass du morgens schwer aus dem Bett kommst, dich ständig müde und abgeschlagen fühlst. Du hast keine Energie mehr, dich mit alltäglichen Dingen abzugeben, geschweige denn mit Problemen umzugehen. Ermüdet die Nebenniere immer mehr kann es zum Burnout kommen, der dich komplett ausbremst. Des Weiteren kann ein erhöhter Cortisolspiegel auch zu einer Reduzierung des Progesteronspiegels und verminderter Produktion anderer Hormone führen.

5. Unreine Haut und Haarausfall

Du dachtest du hättest die Pubertät mit den ätzenden Pickeln hinter dir gelassen und jetzt sprießen die Dinger doch wieder hervor obwohl du bereits in deinen 30gern oder sogar 40gern bist? Plötzliches Auftreten von Akne oder eine Verschlimmerung deiner schlechten Haut ist typisch für ein hormonelles Ungleichgewicht. Hier gibt es auch wieder mehrere Hormone, die daran beteiligt sein können. Einer der Ursachen kann die zuvor erwähnte Östrogendominanz mit einem Progesteronmangel sein, hier kann es zu verstärktem Auftreten von Pickeln bis hin zur Akne kommen, gerne bevor die Periode beginnt bzw. zur Mitte des Zyklus.
Weitere Übeltäter können die Androgene sein. Androgene sind die „männlichen Hormone“, die aber auch bei uns Frauen vorkommen. Sie regulieren die Talgproduktion der Haut. Ein Überschuss an Androgenen kann daher dazu führen, dass die Haut zu viel Talg produziert und Poren verstopfen. Dann können Pickel im Gesicht und Rücken entstehen

Haarausfall – der Alptraum jeder Frau! Die Qualität deiner Haare und deine Hormone stehen in direktem Zusammenhang. Einerseits könnte es an einer Störung der Nebennieren liegen oder auch an einer Schilddrüsenunterfunktion. Letzteres kann auch für trockenes und stumpfes Haar und brüchige Nägel verantwortlich sein, wobei dies auch die Folge einer Schilddrüsenüberfunktion sein kann.

6. Hitzewallungen und Nachtschweiß


Viele Frauen kennen das Problem einer gesteigerten Schweißproduktion im Zusammenhang mit den Wechseljahren. Hitzewallungen und nächtliche Schweißausbrüche werden dabei durch die verminderte Produktion von Östrogenen verursacht. Allerdings können auch jüngere Frauen vor der Menopause von Nachtschweiß betroffen sein, in diesem Fall ist ein niedriger Progesteronspiegel dafür verantwortlich.

7. Verdauung und Stimmung


Einerseits werden Hormone in unserem Darm produziert, andererseits beeinflussen Hormone auch unseren Darm. Ein Hormonungleichgewicht kann die Darmbewegung beeinflussen und auch die Bakterienbesiedlung (Darmflora oder auch Mikrobiom genannt) verändern. Das kann zu einer Vielzahl an Symptomen wie Blähungen, Blähbauch, Durchfall, Bauchschmerzen etc. führen.
Nachdem in unserem Darm aber auch Hormone produziert werden, wie z.B. Serotonin (zumindest zu 90%), kann eine beeinträchtigte Darmgesundheit daher auch unsere Stimmung negativ beeinflussen, weil weniger Serotonin gebildet wird.

Du siehst, das Thema Hormone ist sehr komplex. Frauen, die an den oben genannten Symptomen leiden, müssen sich aber keineswegs damit abfinden, und auch der Griff zu Medikamenten ist nicht unbedingt nötig, denn all diese Symptome lassen sich auf natürliche Weise regulieren.

Meine Tipps:

  1. Sorge für gesunden und ausreichenden Schlaf (6,5-8h) in einem abgedunkelten Raum. Verbanne, wenn möglich alle elektrischen Geräte aus deinem Schlafzimmer und stellt euer Handy zumindest auf Flugmodus. Auch wird es Wunder wirken, wenn du 1-1,5 Stunden vor zu Bett gehen, kein Fernseher oder Handy mehr benutzt. Das Blaulicht reduziert Melatonin und erhöht Cortisol, was genau das Gegenteil von dem ist was du willst für einen guten Schlaf.
  2. Vermeide Stress oder sorge für ein besseres Stressmanagement und emotional Ruhe.
  3. Vermeide eine fettfreie Ernährung – Cholesterin ist der Ausgangsstoff aus dem unsere Hormone gebildet werden. Bitte aber auch nicht übertreiben mit dem Fett, alles bitte in Maßen!
  4. Vermeide Wasser aus Plastikflaschen. Das Plastik enthält oft Weichmacher, die eine östrogenartige Wirkung in unserem Körper haben.
  5. Halte deinen Darm gesund, indem du: 
    – ballaststoffreiche Lebensmittel isst
    – fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, Kefir oder Apfelessig isst
    – nach der Einnahme von Antibiotika deiner Darmflora mit einem mehrstämmigen Probiotika etwas Gutes tust
    – du Milchprodukte in Maßen genießt

Wenn du das Gefühl hast, dass deine Hormone aus der Reihe tanzen, dann kannst du hier auf meiner Webseite den kostenlosen Hormonselbsttest machen und/oder vereinbare ein kostenloses Beratungsgespräch mit mir.

Wenn du neugierig auf weitere Themen rund um Hormone und Gesundheit bist, dann lade ich dich herzlich in meine FB-Gruppe Hormonbalance – natürlich regulieren statt künstlich zu manipulieren ein.

Ich freu’ mich auf dich!

Deine Heike


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